Ein kleiner Bericht von dem RFID-Vortrag des Dr. Andreas Füßler, Leiter Forschung & Entwicklung bei GS1 Germany an unserer kleinen Hochschule.
Gut bepackt mit verbalen Attacken, die jeden Verbraucherschützer ein schmutziges Grinsen abgetrotzt hätten, stand ich auf vor der Hochschule und genoss die Freuden ungezügelten Nikotinkosums. Plötzlich trat mein Professor ins schale Licht es Novembernachmittags und legte mir mit den Worten: "Und halten Sie sich ein wenig zurück... der Herr soll nächstes Semester wiederkommen" einen Maulkorb an.
Der Raum war gut gefüllt mit Leuten von denen die Mehrheit wohl keine wirkliche Ahnung von RFID hatte. Der Vortrag selbst war gut auf die Studentenschaft zugeschnitten und beinhaltete vor allem viele allgemeine Informationen über Funktionsweise und Anwendungsgebiete. Füßler stellte vor allem Vorteile für das Lager- und Prozessmanagement heraus. Sicherheitsaspekte blieben fast vollkommen außen vor. Die Verbraucherseite wurde nur gestreift, Vorteile für den Konsumenten allenfalls vage angedeutet.
Gehe ich in meine Perspektive als BWLer, Marketing-Dude oder MarktforschungsHeinz, kann ich mir RFID nur sehnlichst wünschen, die Vorteile die sich aus der Nutzung der Technologie ergeben, sind nur im Ansatz zu erahnen. Speziell Marketing-Dudes werden mit RFID wohl das Instrument finden das eine individuelle Personenansprache leisten kann. Wer jetzt nicht weiss was ich meine, sollte diese fundamentale Wissenlücke zementieren und sich Minority Report anschauen.
Aus der Perspektive des Datenschützers und Verbrauchers kräuseln sich mir die Zehennägel. Füssler gab zu das es möglich ist RFIDs zu klonen. Verbraucher- und Datenschützern wurde vorgeworfen zu blockieren und immer nur das negative zu sehen. Auf die Frage ob gs1-germany mit Vereinen wie foebud.org zusammenarbeitet, wurde geantwortet: "Die wollen nicht mit uns zusammenarbeiten".
Am Ende schaffte ich es doch den Maulkorb abzustreifen und ein paar Fragen zu stellen, auf die mir allenfalls eine vertröstende Antwort gegeben wurde. Hauptargument Füsslers war: Wir stellen nur die Technik. Wenn Unternehmen die kriminelle Energie haben diese Technik zu missbrauchen, können wir nichts machen. Irgendwie kenne ich diese Art der Argumentation von diesen Leuten hier.
Gut bepackt mit verbalen Attacken, die jeden Verbraucherschützer ein schmutziges Grinsen abgetrotzt hätten, stand ich auf vor der Hochschule und genoss die Freuden ungezügelten Nikotinkosums. Plötzlich trat mein Professor ins schale Licht es Novembernachmittags und legte mir mit den Worten: "Und halten Sie sich ein wenig zurück... der Herr soll nächstes Semester wiederkommen" einen Maulkorb an.
Der Raum war gut gefüllt mit Leuten von denen die Mehrheit wohl keine wirkliche Ahnung von RFID hatte. Der Vortrag selbst war gut auf die Studentenschaft zugeschnitten und beinhaltete vor allem viele allgemeine Informationen über Funktionsweise und Anwendungsgebiete. Füßler stellte vor allem Vorteile für das Lager- und Prozessmanagement heraus. Sicherheitsaspekte blieben fast vollkommen außen vor. Die Verbraucherseite wurde nur gestreift, Vorteile für den Konsumenten allenfalls vage angedeutet.
Gehe ich in meine Perspektive als BWLer, Marketing-Dude oder MarktforschungsHeinz, kann ich mir RFID nur sehnlichst wünschen, die Vorteile die sich aus der Nutzung der Technologie ergeben, sind nur im Ansatz zu erahnen. Speziell Marketing-Dudes werden mit RFID wohl das Instrument finden das eine individuelle Personenansprache leisten kann. Wer jetzt nicht weiss was ich meine, sollte diese fundamentale Wissenlücke zementieren und sich Minority Report anschauen.
Aus der Perspektive des Datenschützers und Verbrauchers kräuseln sich mir die Zehennägel. Füssler gab zu das es möglich ist RFIDs zu klonen. Verbraucher- und Datenschützern wurde vorgeworfen zu blockieren und immer nur das negative zu sehen. Auf die Frage ob gs1-germany mit Vereinen wie foebud.org zusammenarbeitet, wurde geantwortet: "Die wollen nicht mit uns zusammenarbeiten".
Am Ende schaffte ich es doch den Maulkorb abzustreifen und ein paar Fragen zu stellen, auf die mir allenfalls eine vertröstende Antwort gegeben wurde. Hauptargument Füsslers war: Wir stellen nur die Technik. Wenn Unternehmen die kriminelle Energie haben diese Technik zu missbrauchen, können wir nichts machen. Irgendwie kenne ich diese Art der Argumentation von diesen Leuten hier.

2 Comments:
ich kritisiere dich ja nur selten(höhö) aber wenn ich meine wissenslücke zementiere dann erhalte ich mir die dauerhaft.
nix verstehen amigo - sprechen deutsch?
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